Milliarum bei den SAP Innovation Days PLM 2025

Produktentwicklung in SAP: Vom Silodenken zur durchgängigen Prozesskette
Der gute abteilungsübergreifende Draht des Projektmanagements ins gesamte Unternehmen macht die Produktentwicklung effizient. Dabei bewegt sich das Projektmanagement in einem ständigen Spannungsfeld: Es muss zwischen Flexibilität und Struktur ausbalancieren, Ressourcenkonflikte lösen und sich an ein dynamisches Marktumfeld anpassen. Ein Flickenteppich an Insellösungen stellt Projektverantwortlichen bei der Zusammenführung aller dafür benötigten Daten Hürden in den Weg. Wie Unternehmen diese Herausforderungen zukünftig meistern, um Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen, wird am 6. und 7. Mai 2025 bei den SAP Innovation Days PLM diskutiert. Milliarum ist dabei!
Es läuft nicht immer rund in der Produktentwicklung: Ständige Change-Requests und innovative Produktideen kollidieren oft mit begrenzten Ressourcen in den Unternehmen. In SAP-geprägten Umgebungen bewegen sich Entwickler in einer komplexen Systemlandschaft. Viele Unternehmen setzen dabei auf Insellösungen, die spezifische Anforderungen einzelner Abteilungen wie ein Flickenteppich abbilden und siloartig agieren. Die Nutzung der generierten Daten entlang der gesamten Prozesskette erfordert oft aufwändige Schnittstellen für Entwicklung und Wartung. Dabei sind gut gepflegte und strukturierte Daten das Herzstück der zukunftsfähigen Produktentwicklung. Sie ermöglichen eine durchgängige Prozessdigitalisierung und bereiten den Weg für neue Technologien und Künstliche Intelligenz. Viele Unternehmen schrecken zurück vor der Datenharmonisierung, handelt es sich doch um ein komplexes Vorhaben, das Unternehmensprozesse auf Herz und Nieren prüft. Dabei legt sie den Grundstein für KI-gesteuerte Automatisierung und erst der Überblick über Ressourcen und Vorhaben bildet eine solide Entscheidungsgrundlage für die effiziente Projektplanung. Verschiedene Ansätze können bei dem komplexen Vorhaben unterstützen.
++projectSystem: SAP-Daten mit Konstruktionslösungen verdrahten
Um Produktdaten, technische Systeme und das ERP besser zu verdrahten, bietet SAP mit ECTR einen einheitlichen Arbeitsplatz, an dem Konstruktions- und Entwicklungsdaten direkt in SAP verwaltet und mit anderen Unternehmensprozessen verknüpft werden können. Dabei sind kaufmännische Daten, aus denen Kennzahlen zur Qualität der Entwicklung, wie Durchlaufzeiten, Anzahl der erfolgreichen Projekte, die Zahl der Change-Requests je Projektphase oder Kosten sowie Ressourcenverbrauch, abgeleitet werden können, im SAP-Projektsystem (SAP-PS) abgebildet. Um die Daten aus dem SAP-PS mit den Daten aus dem ECTR miteinander zu verheiraten, hat Milliarum zusammen mit der DSC Software AG das ++projectSystem entwickelt. Eine SAP EPPM Version auf Basis des SAP PPM ist ebenfalls im Rahmen eines First Customer Shipments verfügbar. Das Tool verbindet die SAP-Welt mit der eines Konstrukteurs und bringt alle Daten und Dokumente über den Arbeitsvorrat in einem ECTR-Arbeitsvorgang zusammen. Dort können Dokumente aus Konstruktionslösungen, wie CATIA und AutoCAD, oder anderen Tools, wie Word und Excel, verlinkt und alle Schritte im Plan dokumentiert werden. Dabei sind Projektfortschritt, erzeugte Dokumente und Arbeitsgangfolgen jederzeit für alle Anwender nachvollziehbar. Eine redundante Datenhaltung entfällt, Freigabewege verkürzen sich und der Projektfortschritt ist jederzeit nachvollziehbar.
Treffen Sie Milliarum-Geschäftsführer Steffen Wester-Ebbinghaus live bei den SAP Innovation Days PLM und vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit ihm am Stand unseres Partner DSC Software AG!
Mobil: +49(0) 0172 2063248
E-Mail: steffen.wester-ebbinghaus@milliarum.de
CTO+: Kundenauftragsabwicklung mit Konfiguration standardisieren und automatisieren
Durch die Integration von PLM und EPPM lässt sich der Configure-to-Order-Ansatz (CTO+) von der Produktkonfiguration auf die Prozesskonfiguration erweitern. Eine effizientere Kundenauftragsabwicklung, in flexiblen Entwicklungs- und Produktionsnetzwerken ist die Folge. Configure-to-Order-Ansatz (CTO+). Er integriert die Annahme, dass Hersteller kundenspezifische, konfigurierbare Produkte bei weitgehend standardisierten Prozessen anbieten sollten. Das Lösungsportfolio umfasst dabei etwa die Projektkonfiguration, Projektstücklisten und die Projektdisposition. Damit ist es möglich, auf Basis von Merkmalen und Bezugsorten, aus einer EBOM automatisch eine MBOM abzuleiten, die die werks- und prozessspezifischen Anforderungen berücksichtigt. Ergänzt wird die Lösung, durch ein Kapazitäts- und Ressourcenmanagement, mit dem Anforderungen aus Projekten und verfügbare Ressourcen der Organisationsstruktur übersichtlich dargestellt werden können. Engpässe auf Ressourcen-, Zeit- und Wissensebene lassen sich so frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Milliarum integriert darüberhinaus die Theory of Constraints (TOC) und das Critical Chain Project Management (CCPM) in SAP-Umgebungen. Funktionale Erweiterungen integrieren Lean/Critical Chain Projektmanagement, Echtzeit-Kapazitätsdaten, ein Frühwarnsystem für Terminabweichungen, Simulationsfunktionen und informative Dashboards in das Projekt- und Portfoliomanagement. Das vereinfacht komplexe Planungs- und Steuerungsprozesse in den Bereichen Kapazitäten, Ressourcen, Materialien und Terminverfolgung. So lassen sich Produktindividualisierungen durch standardisierte Module und automatisierte Prozesse optimieren.
Künstliche Intelligenz: Produktentwicklung und Kundenauftragsabwicklung in SAP automatisieren
In der modernen Produktentwicklung und Kundenauftragsabwicklung ist der Zugang zu durchgängigen und gut gepflegten Daten entscheidend, um Prozesse effizient zu gestalten und Innovationen voranzutreiben. Milliarum sorgt dafür, diese Daten im Unternehmen besser zu verdrahten. Dies ist nicht nur Voraussetzung für den Einsatz von KI in der Produktentwicklung, KI-Tools unterstützen gleichzeitig aber auch, die Handlungsspielräume für KI-gestützte Analysen sukzessive durch eine bessere Datenqualität zu erweitern und den Automatisierungsgrad zu erhöhen. Unsere KI-gestützten Analysetools ermöglichen es Unternehmen, Engpässe in der Produktentwicklung und Kundenauftragsabwicklung frühzeitig zu identifizieren. Auf Basis historischer und Echtzeitdaten prognostiziert die KI, wo Ressourcenengpässe auftreten können, und gibt proaktive Handlungsempfehlungen, um Verzögerungen zu vermeiden. So können Unternehmen flexibler und schneller auf sich verändernde Anforderungen reagieren. Die intelligente Ressourcenzuweisung stellt sicher, dass Fachkräfte und Materialien dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden und stellt so sicher, dass Projekte termingerecht abgeschlossen werden. Milliarum nutzt KI auch, um verschiedene Szenarien durchzuspielen und die Auswirkungen von Änderungen oder Verzögerungen zu berechnen. Durch kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Abläufe können Unternehmen ihre Produktentwicklung und Kundenauftragsabwicklung nicht nur beschleunigen, sondern auch deutlich kostengünstiger gestalten.
Balance aus Flexibilität, Struktur und intelligenter Prozessintegration Die Produktentwicklung und Kundenauftragsabwicklung in SAP erfordert ein ganzheitliches Zusammenspiel von Technologie, Daten und Prozessen. Ohne gut geplante Projekte entstehen Ineffizienzen, doch ein zu starrer Ansatz kann Innovationen bremsen. Die Balance aus Flexibilität, Struktur und intelligenter Prozessintegration ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Entwicklung. Mit dem ++projectSystem, der Integration des CTO+-Ansatzes sowie Künstlicher Intelligenz in seine SAP-Addons trägt Milliarum dazu bei, den Draht über alle Abteilungen und Systeme zu spannen und relevante Daten zentral zusammenzubringen: Datensilos werden aufgebrochen und eine durchgängige, transparente Datenbasis sukzessive geschaffen. Diese vernetzten und gut gepflegten Daten sind das Fundament für eine erfolgreiche Produktentwicklung und ermöglichen es Unternehmen, zukünftig intelligente Entscheidungen auf Basis von aktuellen und präzisen Informationen zu treffen. So können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen Marktumfeld steigern.
Welche Strategien sich in der Praxis bewähren, wie Ansätze weiterentwickelt werden können und wie Unternehmen ihre SAP-Landschaft zukunftsfähig gestalten, werden wir auf den SAP Innovation Days PLM am 6. und 7. Mai 2025 mitdiskutieren. Wir freuen uns auf den Austausch!
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit unseren PLM-Experten Freya und Steffen Wester-Ebbinghaus!